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Leichte Sicherheitsschuhe

Leichte Sicherheitsschuhe liegen voll im Trend. Denn der Kunde möchte Sicherheitsschuhe, die leicht und bequem sind und täglich beschwerdefrei bei der Arbeit getragen werden können. Er möchte nicht das Gefühl zu haben, einen Klotz am Fuß zu spüren.

Die Entwicklung der Sicherheitsschuhe

Früher waren leichte Sicherheitsschuhe weitgehend unbekannt. Es waren viel mehr schwere Klötze, die man täglich am Bein tragen musste. Die erste Generation an Arbeitsschutzschuhen wurde komplett aus Holz gefertigt. Heute, wo jeder leichte Sicherheitsschuhe tragen möchte  – undenkbar. Im Zuge der Modernisierung haben leichte Materialien Einzug gehalten, die leichte Sicherheitsschuhe von heute auszeichnen. Der erste Sicherheitsschuh aus Leder wurde im Jahr 1910 von Johann van Elten gefertigt. Damit war es der erste Hersteller am Markt der diese kleine Revolution zu Tage brachte. Heute ist das Unternehmen unter der Marke Elten bekannt, die viele leichte Sicherheitsschuhe im Angebot hat.

S1 Schuhe sind die Leichtesten

Leichte Sicherheitsschuhe - S1 ModellEs liegt auf der Hand, dass S1 Sicherheitsschuhe die leichtesten Arbeitsschutzschuhe am Markt darstellen. Dafür bieten sie auch den geringsten Schutz, eine durchtrittsichere Sohle sucht man hier vergebens. Ebenfalls sind diese Schuhe nicht wasserfest. Bei Berufen, die sich hauptsächlich in trockenen Innenräumen abspielen, sind diese Schuhe jedoch die bestmöglichste Wahl, da sie angenehm zu tragen sind, den Zehen Schutz bieten und zudem antistatisch sind. Bei vielen Berufen ist diese Eigenschaft zwingend vorgeschrieben.

Leichte Sicherheitsschuhe S1P – Beste Wahl in Innenräumen

Der momentane Renner sind aber leichte S1P Sicherheitsschuhe die ein hervorragendes Verhältnis von Schutzfunktionen zum Gewicht aufweisen. Sie sind fast so leicht wie S1 Schuhe obwohl diese Klasse fast alle Sicherheitsmerkmale der Klasse S3 entspricht. Der einzige Unterschied ist der Nässeschutz. Wasserfest müssen die S1P Schuhe nämlich nicht sein, deswegen können hier auch leichte atmungsaktive Materialien und luftiges Netzgewebe verwendet werden.

Leichte Sicherheitsschuhe - S1P ModellLeichte S1P Arbeitsschutzschuhe werden hauptsächlich in trockenen Innenräumen getragen. Im Sommer werden sie aber auch gerne draußen in trockenen Bereichen verwendet. Leichte S1P Sicherheitsschuhe können verschiedenes Aussehen haben. Es gibt sie als Sandalen, Clogs, Halbschuhe und Slipper. Knöchelhohe Schuhe gibt es hier nicht, denn das würde keinen Sinn machen. Der italienische Hersteller Diadora hat viele leichte Sicherheitsschuhe der Klasse S1P im Angebot. Einige gute leichte Sicherheitsschuhe zum günstigen Preis bieten aber auch die Hersteller Safety Jogger, Jori und Maxguard an.

Wodurch kann das Gewicht reduziert werden?

Die Gewichtsreduktion wird hauptsächlich durch den Einsatz neuer technischer Materialien erreicht. Dadurch entstehen zwei Vorteile: Gewichtseinsparung und höherer Schutz am Fuß. Ebenso hat bei orthopädischen Sicherheitsschuhen das Gewicht einen hohen Stellenwert.

Durchtrittsichere Sohle

Eine durchtrittsichere Sohle aus Kevlar besitzt 100 Prozent Fussabdeckung und damit einen höheren Fußschutz. Eine Stahlsohle hat dagegen nur 85 Prozent Fußabdeckung und damit einen geringeren Fußschutz.

Zehenschutzkappe

Wenn die Zehenschutzkappe aus Kunststoff statt aus Stahl besteht, kann das Gewicht der Kappe bis zu 50 Prozent reduziert werden. Bei Aluminium ist die Einsparung etwas geringer aber immer noch spürbar.

Was wiegen typische Sicherheitsschuhe der einzelnen Klassen

Das Gewicht von Arbeitsschutzschuhen ist natürlich abhängig vom Gewicht. Aus diesem Grund wurde das Gewicht von einem Schuh von jeweils Größe 42 ermittelt.

Gewicht von Sicherheitsschuhen bei Schuhgröße 42

  • S1: 200 Gramm bis 500 Gramm
  • S1P: 370 Gramm bis 640 Gramm
  • S2: 495 Gramm bis 1,1 Kilogramm
  • S3: 640 Gramm bis 1,5 Kilogramm

Ein Gewicht von 1,5 Kilogramm mag sich zunächst etwas viel anhören. Im Vergleich zu früheren Modellen ist dies aber wirklich leicht. Sicherheitsschuhe von damals waren zum Teil mehr als doppelt so schwer wie gute leichte Sicherheitsschuhe es heute sind. Übrigens gibt es keine Vorgaben wie schwer Arbeitsschutzschuhe sein dürfen. Logischerweise werden aber nur die Hersteller, die leichte Sicherheitsschuhe im Angebot haben, den Markt bestimmen.

Metallfreie leichte Sicherheitsschuhe sind im Trend

Leichte Sicherheitsschuhe - Metallfrei Sicherheitsschuhe dieser Art stellen eine weitere Neuheit auf dem Markt dar. Hierbei ist die Zehenschutzkappe beispielsweise aus Kunststoff, und die durchtrittsichere Zwischensohle besteht aus leichtem Kevlar. Damit ist der Schuh komplett metallfrei. Diese neuartigen Materialien bei Arbeitsschutzschuhen sorgen dafür, dass die Schuhe zunehmend bequemer und leichter werden. Daher werden leichte Sicherheitsschuhe auch besonders gerne gekauft, wenn der Beruf nicht schwereres „Geschütz“ wie z.B. Klasse S3 erfordert.

Leichte Sicherheitsschuhe – Die Arbeitsschuhe der Grundklasse SB

Küchenschuhe

Die sogenannten Küchenschuhe im Gastronomiebereich sind sehr leichte Arbeitsschutzsschuhe. Eine Zehenschutzkappe ist vorhanden, doch sind diese Schuhe meistens hinten offen und werden mit einem Fersenriemen geschlossen. Die Sohle ist rutschhemmend, und der Absatz darf auch nicht zu hoch sein. Damit gehören sie zu der Grundklasse SB der Sicherheitsschuhe. Die Klasse S1 muss ja bekanntlich schon einen geschlossenen Fersenbereich aufweisen und eine Fersendämpfung besitzen. Näheres hierzu im Ratgeberartikel Klassen.

Medizinische Schuhe

Leichte Sicherheitsschuhe - Medizinischer SchuhSolche SB Arbeitsschutzschuhe sind auch beliebt bei Medizinern, die leichte Sicherheitsschuhe tragen wollen. Ebenso werden diese Schuhe gerne in Laboren getragen und sind daher auch unter dem Namen Laborschuhe bekannt. Der Hersteller ABEBA ist auf solche Modelle spezialisiert und hat hier einige leichte Sicherheitsschuhe in verschiedenen Farben im Angebot. Diese Schuhe sind auch meist mit einem angenehmen Fußbett ausgestattet, so dass bei langen Laufwegen, z.B. in Krankenhäusern, die Füße geschont werden.

Zusatzinformation: Manchmal findet man auch die Bezeichnung OB. Diese Schuhe stellen aber keine Sicherheitsschuhe da, da die notwendige Zehenschutzkappe fehlt. Alle Arbeitsschutzschuhe müssen diese Zehenschutzkappe aufweisen, sonst dürfen sie nicht Sicherheitsschuhe genannt werden.

Wo werden leichte Sicherheitsschuhe, wo schwere Sicherheitsschuhe getragen?

Das Gewicht ist nicht der einzige Unterschied zwischen leichten und schweren Sicherheitsschuhen. Schwere Sicherheitsschuhe, z.B der Schutzklasse S3 bieten natürlich noch einen höheren Schutz. S3 Sicherheitsschuhe sind gegenüber leichten S1P Schuhen z.B. wasserfest. In manchen Berufen ist diese Wasserfestigkeit aber nicht erforderlich, deswegen werden leichte Sicherheitsschuhe der Klasse SB, S1 und S1P in medizinischen Bereichen in Laboren und in der Gastronomie getragen.

In den sogenannten Serviceberufen, im Verkauf, bei Gastronomiebetrieben und Bäckereien sind leichte Sicherheitsschuhe deshalb angemessen. Ebenso können in einigen Berufen des Handwerks, z.B. bei Schreinereien oder Tischlerwerkstätte leichte Sicherheitsschuhe der Schutzklasse S1P zum Einsatz kommen. Schwere Sicherheitsschuhe finden ihre Anwendung auf Baustellen, in den verschiedenen Bereichen der Industrie sowie im Feuerwehreinsatz und Forstbetrieb. Dabei bezieht sich das Wort „Schwer“ hier nicht nur aufs Gewicht sondern auch auf die erheblich bessere Schutzaustattung des Schuhs, z.B den robusten Schnittschutz bei den Schnittschutzstiefeln für die Forstwirtschaft.